Moscheebesuch in Karlstadt

Moscheebesuch in Karlstadt

Am vergangenen Pfingstmontag besuchten wir den islamischen Kulturverein in Karlstadt. Um Sie näher kennen zu lernen und um den Kontakt zu den muslimischen Gemeinden zu knüpfen.

„Der Besuch, war dem Wunsch geschuldet den fehlenden Kontakt zu religiösen Gemeinden herzustellen. Da das Misstrauen gegenüber dem Islam ist seit dem Vorrücken der IS und durch die populistische Bewegung PEGIDA stark gewachsen ist, ist es gerade jetzt wichtig einen aktiven Kontakt zu den muslimischen Gemeinden zu pflegen, die eindeutig ein anderes Gesicht zeigen als die radikalen IS-Terroristen im Irak.“, so der stellv. Vorsitzende der Jusos Würzburg-Land Abdu Bilican.
Zu Beginn der Veranstaltung führten wir Jusos mit dem stellv. Sektretär des Kulturvereins Cem Acikgöz ein Gespräch über den Islam und die Entstehung der Süleyman Moschee in Karlstadt. „Es ist sehr wichtig, dass die einzelnen Religionsgruppen mit offenen Karten spielen und ihren Mitmenschen erklären wie ihre Religion aufgebaut ist.“, so Acikgöz. Der Reisebüroleiter Cem Acikgöz nahm uns anschließend sprichwörtliche auf die Reise und zeigte uns die Moschee und erklärte den Gebetsraum.
Nach dem Rundgang verköstigten wir uns an den vielen türkischen Spezialitäten und bauten Kontakt zu den Muslimen in der Moschee auf. Dabei entstanden schnell angeregte Diskussionen.
Der Vorsitzende der Jusos Würzburg-Land Daniel Redelberger konnte für den Besuch folgendes Fazit ziehen: „Der Islam unterscheidet sich in seinem Wesen eigentlich kaum vom Christentum. Leider gibt es in jeder Religion Fanatiker, die die Heiligen Schriften für ihre Zwecke auslegen. Wir freuen uns darauf, bald wieder zu kommen.“
Freda Mattstedt, ebenfalls aus dem Vorstand der Jusos, fügte hinzu: „Es ist wichtig, den interreligiösen Austausch zu fördern. Dadurch ist gewährleistet, dass unsere und die kommenden Generationen nicht den Vorurteilen populistischer Brandredner zum Opfer fallen.“
Der islamische Kulturverein hat die Jusos herzlich eingeladen, am Tag der offenen Moschee am 4. Oktober wieder zu kommen.

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